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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Einladung zu Filmscreening und Diskussion: Kunstfreiheit unter Druck in der Ukraine & Indien

  • 7. April 2022
  • 19:30-22:00h
  • Top Kino

Gemeinsam mit This Human World und dem Netzwerk Arts Rights Justice Austria lädt die Österreichische UNESCO-Kommission am 7. April ins Top Kino (Wien) zu einer Diskussion und einem Screening von "A Night of Knowing Nothing" (Payal Kapadia, 2019). Im Fokus stehen die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine sowie in Indien. Mit Sarita Jenamani (Pen Austria), Dariia Kuzmych (artist), moderiert durch Cristina Peregrina.

Payal Kapadias Film "A Night of Knowing Nothing" (Indien/Frankreich 2021) zeigt es deutlich: Künstlerische Freiheit setzt voraus, dass Räume für Kunst und Kultur offen, demokratisch und antidiskriminierend sind. Die Unterdrückung von Künstler*innen und in der Kultur Tätigen kann sich auf vielfältige Weise manifestieren. Der Abend startet mit einer Diskussion zur Situation in der Ukraine sowie in Indien und den Einschränkungen der Künstlerischen Freiheit. Darauf folgt Payal Kapadias Film "A Night of Knowing Nothing", welcher in Cannes mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde. 

7. April 2022
19:30
Diskussion mit Sarita Jenamani (Pen Austria), Dariia Kuzmych (artist), Klara Koštal (Österreichische UNESCO-Kommission), moderiert durch Cristina Peregrina.
20:30 Filmscreening "A Night of Knowing Nothing" (Payal Kapadia), Dokumentarfilmpreis Cannes 2021

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Reservierungen der Tickets sind unter www.topkino.at möglich.  

Diskutant*innen 

Dariia Kuzmych - geboren 1991 - ukrainische Künstlerin. Lebt und arbeitet derzeit in Kiew und Berlin. Nach ihrem Bachelor-Abschluss in Monumentalmalerei an der Akademie der Bildenden Künste in Kiew absolvierte sie den Masterstudiengang an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitet in verschiedenen Techniken, wie Zeichnung, Animation, Installation und Text. Ein zentraler Punkt, der diese multimedialen Praktiken verbindet, ist, dass sie Zeiten des Übergangs in einer Gesellschaft und deren Auswirkungen auf das Individuum festhalten. In ihren aktuellen Projekten beschäftigt sie sich mit verschiedenen Aspekten der Zeitwahrnehmung. Residenzen: Kultur Kontakt Austria (2017), Museumsquartier Q21 Wien (2018) und Atelierhaus Salzamt Linz (2018) teil.

Sarita Jenamani (Indien / Österreich) wurde in Cuttack, Orissa geboren. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Managementwissenschaften in Indien und Österreich. Sie schreibt Englisch, Hindi sowie in Oriya, ihrer Muttersprache. Sie hat die drei Gedichtbände veröffentlicht. Ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in zahlreichen Anthologien und internationalen literarischen Zeitschriften, einschließlich des renommierten PEN international, veröffentlicht. Sarita Jenamani hat Rose Ausländer ins Hindi übertragen, wofür sie ein Stipendium der Kunst- und Kulturabteilung des Bundeskanzleramtes Österreich erhielt. Ihre Arbeit wurde durch mehrere Schriftsteller-Stipendien in Deutschland sowie in Österreich, darunter „Künstlerdorf Schöppingen“ und Heinrich-Böll-Stiftung, unterstützt. 2006 wurde sie mit dem Preis des Kulturvereins Inzing ausgezeichnet. Sie nahm an verschiedenen literarischen Festivals in Österreich und außerhalb Österreichs teil. Jetzt lebt und arbeitet sie in Wien. Sie ist Mitglied des Österreichischen PEN. Sie ist die Herausgeberin von der bilingualen Zeitschrift Worte und Welten.

Moderation
Cristina Peregrina berät und forscht in den Bereichen Kulturmanagement und Kulturpolitik. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Kulturmanagement vom Western Institute of Technology and Higher Education (Mexiko) und einen Master-Abschluss in Arts, Policy and Cultural Entrepreneurship von der Universität Groningen (Niederlande) mit Unterstützung des Orange Tulip Talent Grant, des mexikanischen Kulturministeriums und des Mexican Science and Technology Council.

Sie hat als Projektmanagerin in Mexiko gearbeitet und an Forschungs- und Projektarbeiten in Marokko, Ungarn und Österreich mitgewirkt. Darüber hinaus hat sie Artikel über Kulturmanagement und -politik in Mexiko (Routledge), kulturelle Zusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika und der Karibik (Foundation EU-LAC) und Kulturdiplomatie (Cultural Relations Quarterly Review) veröffentlicht. Sie war auch an einer Reihe von internationalen Netzwerken und Konferenzen beteiligt.

Arts Rights Justice Austria ist eine offene Vernetzungsplattform, die sich mit künstlerischer Freiheit und ihrer Absicherung auseinandersetzt. Sie steht interessierten Akteur*innen offen, die sich einer demokratischen, diskriminierungsfreien und partizipativen Haltung verpflichten. Mehr Informationen unter: www.kunstfreiheit.at

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Links

Trailer: A Night of Knowing Nothing
© AIFF 2021