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UNESCO-Schulen

Österreichische Projektschulen als Teil des weltweiten Netzwerks  
Foto: © iStock.com

Das UNESCO-Schulnetzwerk

Das UNESCO Associated Schools Project Network (ASPnet) wurde 1953 gegründet. Was mit 33 Schulen aus 15 Mitgliedsstaaten begonnen hat, besteht heute aus über 11.500 Bildungseinrichtungen in 182 Ländern und ist somit das größte Schulnetzwerk weltweit.

UNESCO-Schulen haben Modellcharakter, der sich in einer besonderen pädagogischen Grundhaltung ausdrückt: Vermittlung erfolgt durch Projektunterricht in einem Schulklima, das von Wertschätzung des Einzelnen, durch Partizipation und Respekt der Vielfalt geprägt ist. Die Mitarbeit im internationalen und nationalen Netzwerk der UNESCO-Schulen ist als langfristiges Engagement angelegt. Die gesamte Schulgemeinschaft ist dazu aufgerufen, kontinuierlich die Anliegen der UNESCO in alle Bereiche des Schulalltags einfließen zu lassen.

Themen wie Friedenserziehung und Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion, Globales Lernen, Global Citizenship, Kulturerbe, Nachhaltige Entwicklung, Interkulturalität, Biodiversität und Klimawandel sowie internationale Solidarität werden in UNESCO-Schulen gelehrt, gelernt und gelebt – entsprechend den 4 Säulen des UNESCO-Bildungskonzepts: Learning to know, learning to do, learning to be and learning to live together.

Mission und Vision

Ziel des weltweiten UNESCO-Schulnetzwerks ist – durch internationale Kooperation und interkulturelle Bildung – zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, indem jungen Menschen möglichst früh Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und Völkern nahegebracht werden. Durch greifbare und praktische Projekte sollen junge Menschen, kritisches Denken und selbständiges Handeln erlernen, Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung entwickeln, sowie komplexe globale Zusammenhänge begreifen.


UNESCO-Schulen in Österreich

Im Jahr 1957 ist die erste österreichische Schule, BG/WIKU Wien XVIII Haizingergasse, dem internationalen Netzwerk beigetreten. Inzwischen sind 98 österreichische Bildungseinrichtungen, aus allen 9 Bundesländern, Mitglied im Netzwerk.

Die Österreichische UNESCO-Kommission koordiniert das nationale Netzwerk, vermittelt internationale Kontakte und Informationen und unterstützt die Schulen bei der Erreichung ihrer Ziele. Die Jahrestagung der österreichischen UNESCO-Schulen, die immer in einem anderen Bundesland stattfindet, dient als Plattform für Austausch und Weiterbildung. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen, Anregungen und Tipps, wie sie UNESCO-Themen im Schulalltag bearbeiten und umsetzen können. 

Die Zeitschrift FORUM erscheint jährlich und dokumentiert die beeindruckende Vielfalt an Aktivitäten und Projekten an den Österreichischen UNESCO-Schulen. Die Zeitschrift ist immer einem Schwerpunktthema gewidmet und dient als Quelle für neue Ideen und Inspiration für künftige Projekte.