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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Herzstück der "UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" ist die Sicherung eines Umfeldes, in dem sich eine Vielfalt an Kunst und Kultur frei entfalten kann und vor einer rein ökonomischen Betrachtungsweise geschützt ist.  Zwar haben kulturellen Ausdrucksformen wie Literatur, Theater, Musik, Film oder bildende Kunst als Konsumgüter auch einen finanziellen Wert am Markt – ihr Wert erschöpft sich jedoch nicht darin. Als Träger von Be/Deutungen, Sinn und künstlerischen Positionen vermitteln sie Identitäten und Werte und tragen zum sozialen Zusammenhalt bei. Die Konvention anerkennt daher das Recht aller Staaten, ihre Kulturpolitik aktiv zu gestalten und Maßnahmen gegen eine unbeschränkte Liberalisierung von Kunst und Kultur zu setzen. Gleichzeitig verpflichten sich die Vertragsparteien der Konvention dazu, förderliche Rahmenbedingungen für eine Vielfalt an Kunst und Kultur zu gewährleisten.  Damit rückt die Konvention neben Kulturpolitik im engeren Sinne auch jene Politikbereiche ins Zentrum, die sich auf das kulturelle Schaffen, das kulturelle Angebot und die kulturelle Teilhabe auswirken – von Bildungs- über Medienpolitik bis zur Handelspolitik. Ein wesentliches Anliegen der ÖUK ist es daher, Dialog und Kooperation zwischen den relevanten Akteur*innen zu unterstützen.   

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Künstlerische Ausdrucksfreiheit ist kein Luxus. Die Rechte von Künstler*innen aber sind weltweit bedroht. Mit einem Informationsvideo und einer Broschüre macht die UNESCO auf die Bedeutung und den Stellenwert künstlerischer Freiheit aufmerksam.

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