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Immaterielles Kulturerbe

Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken  
Foto: © UNESCO/James Muriuki

Immaterielles Kulturerbe

Was haben der Montafoner Dialekt, die Lipizzanerzucht, der Handblaudruck und das Sensenschmieden gemeinsam? Sie alle sind kulturelle Ausdrucksformen im Sinne der Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. 
Die UNESCO versteht immaterielles Kulturerbe als lebendige Traditionen, als Quelle kultureller Vielfalt und  Garant nachhaltiger Entwicklung. Mit der Sichtbarmachung von bislang oft im Verborgenen existierenden Bräuchen und Praktiken entsteht ein neues Verständnis für regionale Besonderheiten. Immaterielles Kulturerbe ist durch Improvisation, und Weiterentwicklung gekennzeichnet und wird von einer Generation an die nächste weitergegeben.
Das immaterielle Kulturerbe umfasst folgende fünf Bereiche: Mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, Darstellende Künste, Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste, Wissen und Praktiken in Bezug auf die Natur und das Universum sowie Traditionelle Handwerkstechniken. 
Das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich sammelt und dokumentiert diese vielfältigen Praktiken seit der Ratifizierung des völkerrechtlichen Vertrags im Jahr 2009. 

Aktuelles

Immaterielles Kulturerbe - Internationale Neuaufnahmen

39 neue Elemente sind in der internationalen Repräsentativen Liste des Immateriellen Kulturerbes seit Dezember 2017 gelistet, darunter die Basler Fastnacht, das traditionelle Müllerhandwerk aus den Niederlanden und der deutsche Orgelbau. Im Rahmen...

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