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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Oral History Interviews mit Opfern des Nationalsozialismus aus Österreich – Sammlung Albert Lichtblau
Österreichische Mediathek, aufgenommen 2018

Die Sammlung "Oral History Interviews mit Opfern des Nationalsozialismus aus Österreich" beinhaltet Interviews, die vom Salzburger Zeithistoriker Albert Lichtblau persönlich durchgeführt sowie gesammelt wurden. Der Großteil der Interviews wurde zwischen 1986 und 2000 vor allem in Österreich, den USA und Israel geführt.

Für das Gedenken an die NS-Opfer und die Erinnerung an die NS-Zeit waren und sind vor allem die Erzählungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die während des NS-Regimes aus unterschiedlichen Gründen verfolgt wurden, wesentlich. Die Perspektiven der Opfer sind besonders wichtig, da viele zeitgenössische Quellen nur die Standpunkte der TäterInnen widerspiegeln. Den Opfern des Nationalsozialismus wurde im größeren Stil erst einige Jahrzehnte nach dem Ende der NS-Herrschaft – vor allem im Rahmen von Interviewprojekten – eine Stimme und ein Gesicht gegeben. Neben der Darstellung der politischen Situation aus Sicht des persönlichen Erlebens, heben Berichte über Familie, Alltag, Schule, Freundinnen und Beruf nicht nur individuelle Lebenswege hervor, sondern vermitteln auch gesellschaftliche Zustände, Veränderungen und Brüche und gewähren uns Einblicke in private Lebenswelten. Die vorliegende Sammlung an Oral History Interviews zeichnet sich vor allem auch dadurch aus, dass sie einen umfangreichen Bestand relevanter Interviews über einen längeren Zeitraum einer für Österreich frühen Phase der Oral History beinhaltet.

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© Österreichische Mediathek / Pfundner

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