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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Wissenschaftliche Kommission des Theodor-Körner-Stiftungsfonds und des Leopold-Kunschak-Preises zur Erforschung der österreichischen Geschichte der Jahre 1927-1938 (WIKO)
Österreichisches Staatsarchiv, Österreichische Mediathek, aufgenommen 2018

Die "Wissenschaftliche Kommission des Theodor-Körner-Stiftungsfonds und des Leopold-Kunschak-Preises zur Erforschung der österreichischen Geschichte der Jahre 1927 bis 1938" wurde 1971 auf Anregung von Bundeskanzler Bruno Kreisky und Nationalratspräsident Alfred Maleta begründet und war im Österreichischen Staatsarchiv situiert.

 Wissenschaftliche Sekretärin der Kommission war die Historikerin Isabella Ackerl. Im Rahmen der Tätigkeit der Kommission wurden Interviews mit ZeitzeugInnen durchgeführt und auf Tonband aufgezeichnet. Das Tonbandmaterial bzw. die Digitalisate sind Teil einer größeren Sammlung, die sich im Staatsarchiv befindet.  Von allen Interviews wurden Maschinenschriften angefertigt, die als Teil der Sammlung abgelegt wurden.

Insgesamt umfasst der Bestand der Kommission 39 Kartons, 20 Ordner und 7 Karteien und dokumentiert damit umfassend die Tätigkeiten der WIKO von 1971-1989. Die Kommission, die 1985 in einen Verein umgewandelt wurde, beschäftigte sich mit den verschiedensten Aspekten der Geschichte Österreichs der Jahre 1918-1938 und veranstaltete jährlich Tagungen zu dieser Thematik. Die Vorträge und Ergebnisse dieser Tagungen wurden in einer eigenen Schriftenreihe „Veröffentlichungen“ publiziert. Weiters wurde auch eine Reihe mit dem Titel „Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte“ herausgegeben. Als weitere Aufgabe wurde mit eine Edition der Ministerratsprotokolle der ersten Republik begonnen. Nach der Auflösung der WIKO 1989 wurden das gesamte Schriftgut des Vereins sowie das Tonbandmaterial in die Nachlass-Sammlung des österreichischen Staatsarchivs eingegliedert.

In der Mediathek liegen die Tonbandmaterialien der ehemaligen wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Republik Österreich, das sind 65 Interviews (91 Tonbänder als Leihgabe, von der Österreichischen Mediathek digitalisiert) mit Aussagen von ZeitzeugInnen zur Geschichte der 1. Republik.

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© Österreichisches Staatsarchiv, Österreichische Mediathek / Waraschitz

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