Springe zum Hauptinhalt

Österreichische UNESCO-Kommission

 

Österreichische UNESCO-Kommission

UNESCO steht für "United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation", die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ist eine der 16 rechtlich eigenständigen Organisationen der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Paris.

Die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) ist die nationale Koordinations- und Verbindungsstelle der UNESCO. Sie wurde nach dem Beitritt Österreichs zur UNESCO 1948 am 14. September 1949 errichtet. Zunächst im Unterrichtsministerium angesiedelt, wurde sie 2001 ausgegliedert und als eingetragener Verein neu konstituiert.

Ihre Aufgabe ist, die Bundesregierung, die Landesregierungen und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft Österreichs in der UNESCO ergeben; an der Verwirklichung der Programme mitzuarbeiten, die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO zu informieren sowie Institutionen, Fachorganisationen und ExpertInnen mit der Organisation in Verbindung zu bringen. Sie stellt die Präsenz der UNESCO in Österreich sicher und vertritt die UNESCO in Österreich als Inhaberin der Rechte an Namen und Logo.

Die Tätigkeit der Österreichischen UNESCO-Kommission wird vorwiegend mit finanzieller Unterstützung des Bundes - das Bundesministerium für Bildung, das Bundeskanzleramt sowie das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft - realisiert.

UNESCO-Nationalkommissionen sind einzigartig im gesamten UN System und stellen eine vorausblickende Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die staatliche Zusammenarbeit mit der UNESCO dar. Sie unterstützen ihre Regierungen durch Fachexpertise und bringen sich bei der Umsetzung der UNESCO-Programme auf nationaler Ebene ein. Die Nationalkommissionen sind in der Verfassung der UNESCO vom 16. November 1945 (Artikel VII) verankert.

Daten & Fakten Österreichische UNESCO-Kommission