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Hydrologisches Programm

Wissenschaft für eine sichere Wasserwelt  
Foto: © Modell Foto: Colourbox.de

Hydrologisches Programm

Das 1975 ins Leben gerufene Zwischenstaatliche Hydrologische Programm (Intergovernmental Hydrological Programme – IHP) der UNESCO ist das einzige zwischenstaatliche Kooperationsprogramm des UN-Systems, das sich der Wasserforschung und -bewirtschaftung widmet, Bildung und Kapazitätsaufbau fördert sowie Verbesserung im Bereich Wasserressourcenmanagement und der Governance entwickelt.

Das Programm befasst sich mit nationalen, regionalen und globalen Wasserproblemen. Es unterstützt und verknüpft die Forschungen der einzelnen UNESCO-Mitgliedstaaten und hilft diesen auch beim Aufbau von nachhaltigen und resilienten Systemen. 

Die Strategie und Schwerpunkte des Programms werden in jeweils achtjährigen Programmzyklen dargelegt. Von 2022 bis 2029 läuft die neunte Phase des Strategieplans (IHP-IX). Ziel ist es, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Agenda 2030 im Bereich Wasser zu unterstützen, insbesondere bei den wasserbezogenen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sowie weiteren wasserbezogenen globalen Agenden, wie dem Pariser Abkommen zum Klimawandel, dem Sendai-Rahmenwerk zur Verringerung des Katastrophenrisikos (DRR) und die Neue Urbane Agenda (NUA).

Auch im Bereich Kultur der UNESCO findet das Thema Wasser Platz. So wurde das umfangreiche Wissen rund um Traditionelle Bewässerung in den Ländern Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich und Schweiz in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

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