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Immaterielles Kulturerbe

Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken  
Foto: © UNESCO/James Muriuki

Österreich in internationales Gremium gewählt

Am 01. Juni 2016 wurde Österreich von der internationale Staatengemeinschaft als neues Mitglied in das Zwischenstaatliche Komitee zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Am 01. Juni wird Österreich von der internationale Staatengemeinschaft als neues Mitglied in das Zwischenstaatliche Komitee  zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 

Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg für Österreich! Das immaterielle Kulturerbe hat in allen Bundesländern einen hohen Stellenwert und ich möchte betonen, dass Österreich international hier beim Schutz und der Dokumentation des immateriellen Kulturerbes großes Ansehen genießt und auch als Vorbild für andere Länder gilt.

Das Engagement der Österreichischen UNESCO-Kommission und die enge Kooperation mit den zuständigen Ministerien, dem Bundeskanzleramt und dem Außenministerium inklusive der österreichischen UNESCO-Vertretung in Paris, haben den Erfolg und die Mitgliedschaft in diesem wichtigen Internationalen Ausschuss ermöglicht“ (Dr. Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission)

Österreich gestaltet nun für vier Jahre die Arbeit des Komitees mit und hat dadurch einen wesentlichen Einfluss auf dieses internationale Programm.

Zu den vorrangigen Aufgaben des Komitees zählen:  
- Förderung der Ziele des Übereinkommens
- Unterstützung und Über­wachung seiner Durchführung
- Beratung im Hinblick auf beispielhafte Praxis und Abgabe von Empfehlungen für Maßnahmen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes

Dem Zwischenstaatlichen Komitee gehören VertreterInnen von 24 Vertragsstaaten an; sie werden von den 168 in der Generalversammlung zusammentretenden Vertragsstaaten des Übereinkommens für eine Amtszeit von 4 Jahren gewählt.

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