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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Karl Kraus-Archiv
Wienbibliothek im Rathaus, aufgenommen 2016

Der österreichische Satiriker Karl Kraus (1874-1936) gehört zu den wichtigsten und interssantesten Exponenten einer kritischen Moderne. Sein Pazifismus und Humanismus, seine Medien- und Gesellschaftskritik, sein präzises Sprachdenken und sein aufklärerischer Witz beeinflussten kritische Traditionen weltweit.

Sein Nachlass, der Tausende von Manuskripten, Fahnen, Briefen, Lebensdokumenten, Film- und Tonaufnahmen umfasst, dokumentiert Kraus' Arbeit und seine Praktiken auf unterschiedlichste Weise.

Nach einer komplexen Exil- und Remigrationsgeschichte nach Kraus' Tod 1936, wurde der Nachlass 1945 von überlebenden Kraus-Freunden im Abstand von Jahrzehnten an die Wienbibliothek im Rathaus übergeben. Dort wurde er als sogenanntes "Karl Kraus-Archiv" zu einem wesentlichen österreichischen Wissens- und Erinnerungsraum, der internationale Forscher aus verschiedensten Bereichen anzieht und dessen Material vielfach für Ausstellungen und durch Museen angefordert wird.

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© Wienbibliothek im Rathaus
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