Veranstaltung „Künstliche Intelligenz, Demokratie und Menschenrechte“
- 22. Jänner 2026
- 18:30–20:00 Uhr
Vor dem Hintergrund des EU AI Act und dem Vorschlag der EU-Kommission zur Vereinfachung der europäischen Digitalgesetze beleuchtet die Veranstaltung „Künstliche Intelligenz, Demokratie und Menschenrechte“ die vielfältigen Auswirkungen von KI auf die heutige Gesellschaft, mit besonderem Fokus auf Menschenrechte und Demokratie.
In ihrem Lightning Talk „Das Konzept eines KI-Systems gemäß dem EU AI Act“ geht Christiane Wendehorst darauf ein, warum die Frage der Definition eines KI-Systems auch für den Schutz von Grund- und Menschenrechten von entscheidender Bedeutung ist.
Ein interdisziplinäres Podium mit Expert*innen aus den Bereichen Technologie, Recht und Sozialwissenschaften diskutiert anschließend regulatorische Rahmenbedingungen und strategischen Ansätze, die für eine verantwortungsvolle und gerechte Entwicklung sowie Nutzung von KI im europäischen (und globalen) Kontext erforderlich sind, um Grund- und Menschenrechte zu schützen. Den Abschluss bildet ein Q&A mit dem Publikum, gefolgt von einem informellen Get-together.
Programm
| 18:30 Uhr |
Begrüßung:
|
| 18:40 Uhr |
Lightning Talk „Das Konzept eines KI-Systems gemäß dem EU AI Act“:
|
| 19:00 Uhr |
Podiumsdiskussion mit:
Moderation: Anastasia Lopez (Nachrichtenjournalistin & Faktencheckerin) |
| 19:45 Uhr | Fragen und Diskussion mit dem Publikum |
| 20:00 Uhr | Get-Together |
Die Veranstaltung findet in der Otto-Wagner-Postsparkasse, 1010 Wien, statt. Die Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte kontaktieren Sie hierzu Christine Maaß: maass@unesco.at. Veranstaltungssprache: Englisch
Hintergrund
Die Österreichische UNESCO-Kommission fungiert als nationale Koordinations- und Verbindungsstelle der UNESCO. Im Jahr 2023 richtete sie den Beirat für die Ethik der Künstlichen Intelligenz ein. Dieses Expert*innengremium unterstützt die Umsetzung der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz (2021) in Österreich und fördert den Dialog über die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologie.
Die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz ist der weltweit erste globale Standard für KI-Ethik und setzt sich für einen menschenzentrierten Ansatz in der Entwicklung und Anwendung von KI ein.
Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert.