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Querschnittsthemen

 

Welttag des Buches und des Urheberrechts

Am 23. April ruft die UNESCO seit 1995 zum Welttag des Buches und des Urheberrechts auf, um alljährlich die Aufmerksamkeit auf den Wert des Buches, auf die Kultur des geschriebenen Wortes und auf die Rechte der Autorinnen und Autoren zu lenken.

Der Zugang zu einer Vielzahl an Büchern und einer Vielfalt an Inhalten bedeutet die Ermöglichung der wesentlichsten individuellen Freiheiten, der Meinungs- und Kunstfreiheit und der Freiheit Gedanken zu veröffentlichen und zu teilen.

Wenn wir Bücher feiern, feiern wir auch die damit verbundenen Aktivitäten – Schreiben, Lesen, Übersetzen, Publizieren und die Freiheiten welche diese Aktivitäten ermöglichen, so auch Audrey Azoulay, Generaldirektorin der UNESCO

Neben den vielen Veranstaltungen, die am 23. April weltweit stattfinden, erklärt die UNESCO jedes Jahr eine Stadt als Weltbuchhauptstadt. Dieses Jahr findet in Athen, über das ganze Jahr verteilt, ein umfangreiches literarisches Programm statt, das alle an der Produktion von traditionellen Büchern und E-Books (AutorInnen, IllustratorInnen, Verlage, Buchbinder, Buchhandlungen) und die LeserInnen miteinbezieht. 

Und auch in Österreich nehmen zahlreiche Schulen, Bibliotheken und Verlage den Welttag als Anlass, um auf den gesellschaftlichen Wert des Buches und des Lesens hinzuweisen. Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels veröffentlicht anlässlich des Welttages jährlich eine Anthologie. Die diesjährige Anthologie „Anfänge – Neue Österreichische Literatur“, versammelt die ersten zehn Seiten der jüngst erschienenen Bücher österreichischer AutorInnen.

Zurück geht der Welttag auch auf den Todestag zweier berühmter Autoren, William Shakespeare und Miguel de Cervantes, sowie auf den Namenstag des heiligen Georg: nach katalanischer Tradition werden an diesem Tag auf der Straße Bücher verschenkt und Feste rund um das Buch gefeiert. 

Mehr Informationen zum Weltag des Buches und des Urheberrechts auf der Webseite der UNESCO.