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Memory of the World - Urkundenüberreichung im Technischen Museum Wien

Am 15. Jänner 2018 überreichte Gabriele Eschig, Generalsekretärin der Österreichischen UNESO-Kommission, dem Technischen Museum Wien und der Österreichischen Nationalbibliothek die Urkunden für die Dokumenten-Neuaufnahmen in das Internationale Memory of the World-Register. Über die Bedeutung und die Ziele dieser UNESCO-Initiative sprach Dr. Dietrich Schüller, Vorsitzender des Österreichischen Nationalkomitees für das Memory of the World Programm. Gastgeber der feierlichen Veranstaltung war das Technische Museum Wien.

Ende Oktober letzten Jahres wurden zwei neue Dokumente in das "Memory of the World Register" aufgenommen:

Die offizielle Urkundenüberreichung fand nun an die einreichenden Institutionen statt:
Gastgeberin Generaldirektorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste im Technischen Museum und nahm in Vertretung des Hauses die UNESCO-Urkunde entgegen. Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger freute sich für die Österreichische Nationabibliothek über die bereits achte erfolgreiche Dokumenten-Einreichung für das "Memory of the World Register".

Das Register umfasst mittlerweile 427 Eintragungen aus allen Regionen der Welt, davon 15 aus Österreich.

Details zu den neu ausgezeichneten Dokumenten:

Die Dokumente zur Semmeringeisenbahn:

Die vom Technischen Museum verwahrten Dokumente zur Semmeringeisenbahn wurden von Mag. Camilleri (Archiv Leitung des Technischen Museums Wien) vorgestellt. Diese dokumentieren eindrucksvoll den Bau der ersten Alpenbahn Europas. Die Wildnis und das unwegsame gebirgige Terrain stellten eine große Herausforderung für die Ingenieure dar. Die Errichtung der Semmeringeisenbahn unter der Leitung des Ingenieurs Carl Ghega stieß auf weltweites Interesse und wurde als bahnbrechende Pionierleistung bejubelt.

Der Nachlass von Ludwig Wittgenstein:

Die Vorstellung des Nachlasses von Ludwig Wittgensein übrnahm Dr. Andreas Fingernagel, der Direktor der Sammlung von Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek. Diese besitzt einen bedeutenden Teil des Wittgenstein Nachlasses, der insgesamt auf fünf Institutionen in 4 Ländern verteilt ist. Wittgenstein zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 20 Jhdts. Er unterhielt nicht nur enge Kontakte zum Wiener Kreis, sondern prägte auch die sprachanalytische Philosophie im anglo-amerikanischen Raum. Seine Werke werden in den unterschiedlichsten Disziplinen rezipiert.

Links

UNESCO-Urkunden für das Technische Museum Wien und die Österreichische Nationalbibliothek:(v.l.) Mag. Carla Camilleri (Leitung Archiv des Technischen Museums), Dr. Andreas Fingernagel (Direktor der Sammlung von Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek), Dr. Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek), Mag. Gabriele Eschig (Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission), Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Generaldirektorin des Technischen Museums Wien), Dr. Dietrich Schüller (Vorsitzender des Österreichischen Nationalkomitees für das Memory of the World Programm)
© Technisches Museum Wien / APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz
Dokumente zum Bau der Semmeringeisenbahn
© Technisches Museum Wien / APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz
Philosophischer Nachlass von Ludwig Wittgenstein
© Technisches Museum Wien / APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz
Feierliche Urkundenüberreichung im Technischen Museum Wien
© Technisches Museum Wien / APA-Fotoservice / Krisztian Juhasz