Springe zum Hauptinhalt

Querschnittsthemen

 

Kiara Titze ist neue Youth Representative der Österreichischen UNESCO-Kommission

Bis Ende 2027 wird Kiara Titze gemeinsam mit Youth Representative Jakob Mohl partizipative Formate für und gemeinsam mit jungen Menschen umsetzen und das Bewusstsein für die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 und die Menschenrechte unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördern.

Kiara Titze ist Umweltwissenschaftsstudentin an der Universität für Bodenkultur Wien sowie Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin mit Fokus auf Umweltpolitik, Klimagerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und kulturelle Vielfalt. Geboren in Ecuador und aufgewachsen in Österreich, Deutschland und Spanien bringt sie eine globale Perspektive in ihre Arbeit ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Umwelt-, Menschenrechts- und politischen Fragen, wobei sie soziale, ökologische und kulturelle Herausforderungen als eng miteinander verknüpfte Systeme betrachtet. Als Youth Representative der Österreichischen UNESCO-Kommission verfolgt Kiara das Ziel, soziale und ökologische Transformationen nachhaltig zu gestalten und die Selbstbestimmung junger Menschen zu fördern.

Einsatz für Gleichstellung und Selbstbestimmung

2025 war Kiara als Jugenddelegierte der NGO Servas International und zivilgesellschaftliche Vertreterin Österreichs Teil der Österreichischen Delegation bei der UN-Kommission über den Status der Frau (CSW69). Dort sammelte sie wertvolle Erfahrungen in internationalen Policy-Prozessen und in der multilateralen Zusammenarbeit und brachte gezielt junge, intersektionale und feministische Perspektiven ein. Aufbauend auf dieser Erfahrung engagiert sie sich in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, stärkt durch Community Building, Schulungsformate und Mentoring junge Aktivistinnen und fördert nachhaltiges, solidarisches Engagement.

Neben ihrer Arbeit in Jugendprojekten und Nichtregierungsorganisationen beschäftigt sich Kiara intensiv mit Kunst, Handwerk, Theater sowie Filmen, besonders Dokumentarfilmen. Diese kulturellen Interessen prägen ihren Zugang zu politischen und zivilgesellschaftlichen Themen: Sie sieht Kultur als Raum für gesellschaftlichen Dialog, Reflexion und kreative Lösungsansätze und integriert diese Perspektiven bewusst in ihre Arbeit für Umweltgerechtigkeit, Menschenrechte und Jugendbeteiligung. 

Die Youth Representatives der Österreichischen UNESCO-Kommission

Zu den Hauptaufgaben der beiden Youth Representatives gehören die Vermittlung der Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030, der Menschenrechte und ausgewählter Agenden der UNESCO auf nationaler Ebene. Hinzu kommt die aktive Teilnahme an (inter-)nationalen Arbeitsgruppen und Veranstaltungen sowie der Vorsitz des Jugendfachbeirats der Kommission, einem Expert*innengremium für jugendrelevante Themen. Die Youth Representatives haben ihre Position für eine Laufzeit von zwei Jahren inne, wobei sich die Mandate um jeweils ein Jahr überschneiden. Das Jugendprogramm der Österreichischen UNESCO-Kommission kann dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung umgesetzt werden.

Seit 2023 setzen sich die Youth Representatives im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und der Österreichischen UNESCO-Kommission zudem verstärkt für SDG 4.7 ein. Ziel ist es, Entwicklungen in Bezug auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Global Citizenship Education aus Jugendperspektive zu reflektieren und Akteure aus dem Jugendbereich dabei zu unterstützen, diese Sichtweise bei Umsetzungsmaßnahmen besser zu berücksichtigen.

Kontakt

Sie möchten mehr über das Jugendprogramm der Österreichischen UNESCO-Kommission erfahren oder interessieren sich für Möglichkeiten der Zusammenarbeit? Kontaktieren Sie Kiara und Jakob unter: youthrep@unesco.at

Links

© privat