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Welterbe

Stätten mit außergewöhnlichem universellem Wert  
Foto: © Alexander Eugen Koller

21 neue Welterbestätten

Entscheidung über 21 Neuaufnahmen

54 Stätten werden weltweit als gefährdet eingestuft

Das UNESCO Welterbekomitee entschied bei seiner 41. Sitzung von 2. - 12. Juli 2017 in Krakau insgesamt 21 neue Stätten auf die UNESCO Welterbeliste aufzunehmen, unter anderem den Nationalpark Las Alerces in Argentinien, den Lake District in Großbritannien, die Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura in Deutschland und die Altstadt von M’banza in Angola.  Als erste Naturerbestätte in Österreich wurden die Buchenwälder im Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich und im Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich  als Teil der Welterbestätte "Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas, gemeinsam mit Albanien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Italien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ukraine" augenommen.

Damit befinden sich nun 1.073 Natur- und Kulturerbestätten von „außergewöhnlichem universellen Wert“ aus 167 Ländern auf der UNESCO-Welterbeliste.

Neben der Aufnahme von Stätten auf die Welterbeliste überprüfte das Komitee auch den Erhaltungszustand der bereits gelisteten Stätten. Das "Historische Zentrum von Wien" wurde auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.

Beschreibungen und Fotos der Neuaufnahmen sind unter http://whc.unesco.org/en/newproperties/ abrufbar.

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