Einladung: Kreativität zählt – Kulturpolitik neu gestalten UNESCO: deutschsprachiger Launch des Berichts „Politik für Kreativität neu gestalten“
- 19. Mai 2026, Online
- 12:00-13:30 Uhr
Mit dem vierten UNESCO-Weltbericht „Politik für Kreativität neu gestalten“ legt die UNESCO eine umfassende Bestandsaufnahme globaler kulturpolitischer Entwicklungen vor. Der Launch im deutschsprachigen Raum öffnet die Diskussion mit Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung über die Ergebnisse des Berichts und stellt konkrete Bezüge zur kulturpolitischen Praxis und Forschung her.
Eine gemeinsame Initiative der Deutschen und Österreichischen UNESCO-Kommission.
Wo? Online
Wann? 19. Mai 2026, 12:00-13:30
Der Kultursektor ist von strukturellen Ungleichheiten geprägt. Kreative, Künstlerinnen und in der Kultur Tätige sind mit erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert. Gleichzeitig liegt die öffentliche Kulturfinanzierung im globalen Durchschnitt bei lediglich 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Mit dem vierten UNESCO-Weltbericht „Politik für Kreativität neu gestalten“ legt die UNESCO eine umfassende Bestandsaufnahme globaler kulturpolitischer Entwicklungen vor. Der Bericht bietet einen einzigartigen Einblick in internationale Fortschritte, bestehende Defizite und zentrale Herausforderungen beim Schutz und bei der Förderung kultureller Vielfalt. Zugleich formuliert er konkrete Handlungsempfehlungen, wie Kulturpolitik angesichts wachsender globaler Ungleichheiten zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Der Bericht unterstreicht, dass Kultur eine zentrale Rolle zukommt, wenn es um soziale Gerechtigkeit und den Aufbau friedlicher und nachhaltiger Gesellschaften geht.
Er zeigt zudem, dass technologische Innovation im Kultur- und Medienbereich untrennbar mit kulturpolitischer Verantwortung verbunden ist. Insbesondere für den digitalen Raum sind klare regulatorische und institutionelle Rahmenbedingungen erforderlich.
Darüber hinaus hebt der UNESCO-Bericht die Bedeutung geschlechtergerechter kulturpolitischer Maßnahmen sowie fairer Bedingungen für den internationalen kulturellen Austausch hervor. Auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Daten stellt er zentrale Fragen nach der Ausgestaltung einer nachhaltigen und gerechten Kulturpolitik im digitalen Zeitalter.
Der Launch im deutschsprachigen Raum öffnet die Diskussion mit Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung über die Ergebnisse des Berichts und stellt konkrete Bezüge zur kulturpolitischen Praxis und Forschung her. Die gemeinsame Initiative der Deutschen und Österreichischen UNESCO-Kommissionen wirbt mit der gemeinsamen Vorstellung des Berichts dafür, kulturpolitische Maßnahmen grenzüberschreitend zu denken.
PROGRAMM
12:00 Begrüßung und Moderation, Claudia Isep (stellvertretende Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission)
12:05 Präsentation des Berichts durch Dr. Roman Luckscheiter (Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission)
12:15 Beiträge von Dr.in Anke Schad-Spindler (Vorsitzende des Fachbeirats Kulturelle Vielfalt, Österreich), Rana Yazaji (Beitrag auf Englisch, Geschäftsführerin der Schweizer Stiftung artasfoundation und Ko-Autorin des UNESCO-Weltberichts), Prof. Christian Höppner (Präsident des Deutschen Kulturrats) und MdB Sven Lehmann (Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages)
Anschließend Q&A
Mit finanzieller Unterstützung u.a. vom Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport



