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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Call for Projects: UNESCO-Aschberg Programme for Artists and Cultural Professionals

Das UNESCO-Aschberg Programm wurde im Zuge der COVID-19 Pandemie angepasst, um Staaten und Schlüsselakteur*innen des Kunst- und Kultursektors gezielt darin zu unterstützen - im Sinne der UNESCO-Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt - Wege aus der Krise zu finden.

Bewerbungsfrist: 03. Dezember 2021

Der jüngste UNESCO-Bericht über die Kultur- und Kreativwirtschaft hat gezeigt, dass dieser Sektor mit einem Verlust von ca. 10 Millionen Arbeitsplätzen weltweit, besonders stark von der Pandemie betroffen ist. Die Lebensgrundlage zahlreicher Kunst- und Kulturaktueur*innen ist somit unmittelbar bedroht.

Mit einem starken Fokus auf den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Künstler*innen sowie der Garantie menschenwürdiger Arbeitsplätze im Kreativsektor, richtet sich das Aschberg-Programm an Einrichtungen und Organisationen, um in rechtlichen oder politischen Reformen beratend zu agieren. Für die Ausarbeitung, Überarbeitung oder Umsetzung dieser Reformen garantiert das Aschberg-Programm technische und finanzielle Unterstützung zu Themen wie: soziale Sicherheit, menschenwürdige Arbeitsplätze, Schutz von Urheber*innenrechten, Mobilität, künstlerische Freiheit, Gewerkschaften und Berufsverbände sowie Verbesserung von Leistungen bei Arbeitslosigkeit oder Krankenversicherung.

Antragsteller*innen werden gebeten, einen Projektentwurf zu skizzieren, der den genannten Kriterien entsprechend zur Förderung der Kunst- und Kulturlandschaft beiträgt. Nach Ablauf der Deadline bietet das Programm Online-Hilfe zur Klärung der Ziele und des Umfangs, um das eingereichte Vorhaben zu konkretisieren.

Teilnahmeberechtige Einrichtungen/Organisationen

Staatliche und nationale Institutionen, die sich mit der Situation von Kunst- und Kulturakteur*innen befassen:

  • Nationale Ministerien (Kultur, Finanzen, Arbeit, Tourismus, Kommunikation, soziale Angelegenheiten etc.)
  • Nationale Fachausschüsse (Arts Council), die sich mit Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft befassen
  • Nationales Parlament und/oder seine thematischen Sonderausschüsse
  • Universitäten und Forschungszentren
  • Gemeinden und Stadtverwaltungen

Organisationen der Zivilgesellschaft (ZGO):

  • Nationale, regionale und internationale Organisationen, Berufsverbände und Stiftungen, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind
  • Gruppierungen, die die Arbeit von Künstler*innen und kulturellen Gemeinschaften unterstützen
  • Künstler*innennetzwerke oder -vereinigungen, kulturelle Vereinigungen

Interessierte Antragsteller*innen werden gebeten, ein detailliertes Proposal (in englischer oder französischer Sprache) unter Verwendung des Antragsformulars (UNESCO Website) einzureichen. Die Anträge können zwischen dem 16. September und dem 3. Dezember 2021, Mitternacht (CET) eingereicht werden. Die Bewerbungen sind per E-Mail an folgende Adresse zu senden: Aschberg@unesco.org

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte ebenfalls an: Aschberg@unesco.org

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