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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Call 2026: Einreichung von Finanzierungsanträgen beim Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt (IFCD)

  • 23. März - 6. Mai 2026

12,6 Mio. USD - 164 Projekte - 76 Staaten

Der Internationale Fonds für Kulturelle Vielfalt unterstützt, mit Beteiligung Österreichs, seit nunmehr 17 Jahren den Kultur- und Kreativwirtschaftssektor im Globalen Süden. Am 23. März 2026 hat die UNESCO den diesjährigen Aufruf zur Einreichung von Förderanträgen beim Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt (IFCD) gestartet. Insgesamt wurden bereits 12,6 Mio. USD in rund 164 Projekte investiert.

Der IFCD wurde durch Artikel 18 der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ins Leben gerufen, um insbesondere Länder des Globalen Südens bei der Umsetzung der Konventionsziele zu unterstützen.

Gefördert werden sowohl konkrete Projekte als auch langfristige Initiativen, die die Entwicklung kulturpolitischer Strategien, Programme und Maßnahmen vorantreiben. Ziel ist es, die lokale Kunst- und Kulturszene zu stärken und dadurch nachhaltige regionale und lokale Kulturmärkte zu fördern. Mit österreichischer Beteiligung unterstützt der IFCD seit 2010 den Kultur- und Kreativwirtschaftssektor in Ländern des Globalen Südens.

Wie hoch ist die Fördersumme?

Maximal 100.000 USD

Wer kann Projekte einreichen?

Antragsberechtigt sind ausschließlich Projekte und Initiativen von internationalen Nichtregierungsorganisationen (INGOs) sowie staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen (NGOs) aus Ländern des Globalen Südens, die die Konvention ratifiziert haben.

Welche Projekte werden gefördert?

Der IFCD investiert in Projekte, die durch folgende Maßnahmen zu strukturellen Veränderungen führen:

  • die Einführung und/oder Ausarbeitung von Strategien und Maßnahmen, die sich unmittelbar auf die Schaffung, Produktion, Verbreitung und den Zugang zu einer Vielfalt kultureller Ausdrucksformen auswirken, einschließlich kultureller Güter, Dienstleistungen und Aktivitäten;
  • die Stärkung der personellen und institutionellen Kapazitäten des öffentlichen Sektors und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die als notwendig erachtet werden, um tragfähige lokale und regionale Kulturindustrien und -märkte in Entwicklungsländern zu unterstützen.

>> Einreichungen sind bis 6. Mai 2026 über die IFCD Website möglich. <<

© UNESCO