Springe zum Hauptinhalt

UNESCO Creative Cities

Auf Kreativität setzen, nachhaltige Stadtentwicklung fördern  
Foto: © Linztourismus/Zoefotografie

UNESCO Creative Cities

Das UNESCO Creative Cities Netzwerk dient der weltweiten Vernetzung von Städten, die ihre kreatives Potential  als strategischen Faktor für ihre ökonomische, soziale, kulturelle und ökologische Stadtentwicklung nutzen.

Gegründet im Jahr 2004, verbindet das UNESCO Creative Cities Netzwerk aktuell 180 Mitgliedsstädte in 72 Staaten. Mitglieder des Netzwerks sind Exzellenz-Zentren in einem der sieben Bereiche Handwerk, Design, Film, Gastronomie, Literatur, Medienkunst oder Musik. Sie alle teilen eine gemeinsame Mission: durch Kooperation und die Weitergabe von Erfahrungen an andere Städte dazu beizutragen, die Kreativ- und Kulturwirtschaft zu stärken, die kulturelle Teilhabe zu fördern und Kultur systematisch in Stadtentwicklungspläne zu integrieren. 

Österreichische Creative Cities

Linz UNESCO City of Media Arts, Ars Electronica Center
© Stadt Linz

LINZ - UNESCO City of Media Arts

Aufnahme in das Netzwerk: 2014
Ausgewählte Schwerpunkte:

  • Schaffung von Synergien durch Partnerschaften zwischen dem UNESCO-Netzwerk der Creative Cities und dem weltweiten Netzwerk der Ars Electronica;
  • Schaffung hochwertiger Bildung- und Trainingsangebote im Bereich Medienkunst und Medienkultur für Studierende wie Lehrende, unter anderem durch internationale Kooperationsmöglichkeiten;
  • Stärkung der lokalen wie regionalen Szene der Medienkultur, unter anderem durch Produktionsstätten, Creative Hubs und Pilotprojekte;
  • Austausch von Best Practice-Projekten im Bereich Open Access Netzwerke und Inhalte;
Graz UNESCO City of Design, Murinsel
© Graz Tourismus / Markus Spenger

GRAZ - UNESCO City of Design

Aufnahme in das Netzwerk: 2011
Ausgewählte Schwerpunkte:

  • Stärkung der Kreativwirtschaft in Graz und in der Steiermark durch internationale Kooperationen und intensivem Austausch mit Design-Partnerstädten aus dem UNESCO Netzwerk der Creative Cities;
  • Unterstützung des Wissensaustausches und Kapazitätsaufbaus innerhalb der Design-Community um in einem globalisierten Umfeld reüssieren zu können;
  • Förderung der Sichtbarkeit von Design-Städten und des Bewusstseins für Design als aktive Gestaltung des Lebensraums der Menschen in ihrer Stadt;
  • Attraktivierung der Stadt als Wirtschafts-, Wissenschafts-, Kultur und Bildungsstandort;

Bewerbung um Aufnahme

Die UNESCO schreibt regelmäßig Bewerbungseinladungen für die Aufnahme in das UNESCO Creative Cities Netzwerk aus. Interessierte Städte können sich mit einem Dossier, dass ihre Exzellenz in einem der sieben Bereiche und ihre Bereitschaft sowie Realisierungspläne zur Förderung der Ziele des Netzwerks demonstriert, bewerben (siehe Details zu den Bewerbungsmodalitäten).  Ein Gremium aus ExpertInnen der UNESCO, externen Fachleuten und Mitgliedstädten des Netzwerks bewertet die Bewerbungen. Die finale Entscheidung über die Aufnahme von den Städten in das Netzwerk trifft die UNESCO-Generaldirektorin.

Die Aufnahme in das Netzwerk stellt sowohl eine internationale Anerkennung, als auch eine langfristige Selbstverpflichtung der Städte dar. Finanzielle Förderungen von Seiten der UNESCO gibt es nicht. Mitgliedstädte verpflichten sich zur aktiven Mitarbeit und zur internationalen Kooperation. Sie schaffen Partnerschaften mit AkteurInnen in ihrer Stadt und mit anderen Städten, tauschen Wissen und Erfahrungen aus, verbessern die Teilhabe aller am kulturellen Leben und fördern aktiv die lokale Kultur- und Kreativwirtschaft. Bei der jährlichen Vollversammlung des Netzwerks gestalten sie das Netzwerk aktiv mit.

Weiterführende Links