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Immaterielles Kulturerbe

Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken  
Foto: © UNESCO/James Muriuki

Österreichisches Verzeichnis

Seit dem Beitritt Österreichs zum Übereinkommen ist die Österreichische UNESCO-Kommission mit der Erstellung eines nationalen Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes in Österreich  betraut. Jede gelistete Tradition trägt in ihrer Individualität dazu bei, über die Bundeslandgrenzen hinaus die kulturelle Vielfalt und den großen Reichtum an lebendigem Kulturerbe in Österreich verständlich zu machen.  
Bewerbungen werden ganzjährlich entgegen genommen. Nähere Informationen zum Bewerbungsablauf und zu den Kriterien finden Sie hier.

Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich

Viehumtragen am Fest des Hl. Georg

Viehumtragen am Fest des Hl. Georg

Beim „Viehumtragen“ handelt es sich um einen „Votivbrauch“, der bereits seit unzähligen Jahren am 23. April (Fest des Hl. Georg) in der Pfarre in St. Georgen im Pinzgau praktiziert wird und von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Dabei bitten die „Viehleut“ (bäuerliche Bevölkerung) unmittelbar vor Beginn der sommerlichen Almsaison den Hl. Georg um „Reim“ (Glück) für ihr Vieh, in dem sie ausgewählte aus Holz geschnitzte Tierfiguren vor dem Altar platzieren.
Pflasterer Handwerk

Pflasterer Handwerk

Das Pflasterer Handwerk ist ein nachhaltiges Handwerk, das schon seit Jahrhunderten von Menschenhand hergestellt wird und sich kontinuierlich mit dem Stand der Technik weiterentwickelt. Das Handwerk des Pflasterers wurde früh zu einem eigenständigen Beruf, und ist in Österreich heute ein reglementiertes Gewerbe, in dem das handwerkliche, historische Wissen an nächste Generationen mündlich und praktisch weitergegeben wird.