Call for Nominations: "Memory of Austria" 2026Nominierungsfrist 30. Juni 2026
Das nationale Dokumentenerberegister "Memory of Austria" listet Dokumente, Dokumentenbestände und Sammlungen von besonderer Bedeutung für die österreichische Geschichte.
Das UNESCO Memory of the World Programm wurde 1992 ins Leben gerufen und hat die Bewahrung und den Schutz von Dokumenten aller Art – Bücher, Manuskripte, audiovisuelle und digitale Medien - sowie den Zugang zu dem auf ihnen gespeicherten Wissen für möglichst viele Menschen zum Ziel. Das nationale österreichische Memory of the World Register "Memory of Austria" soll dabei stellvertetend für die Vielfalt des Dokumentenerbes und die Bedeutung und Notwendigkeit des Dokumentenerhaltes aufmerksam machen.
Aktuell umfasst das nationale Register "Memory of Austria" 79 Einträge - von den Nachlässen Ingeborg Bachmanns über die mittelalterliche Georgenberger Handfeste bis hin zu den Nitrooriginalen des Spielfilmes "Die Stadt ohne Juden" aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das gesamte Register findet sich hier. Alle zwei Jahre wird das Register durch das Österreichische Memory of the World Nationalkomitee, das als Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission fungiert, erweitert.
Der aktuelle Call for Nominations richtet sich primär an Institutionen, die bedeutende Dokumente zur österreichischen Geschichte bewahren und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen. Details zur Nominierung sowie das Nominierungsformular finden sich untenstehend zum Download.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2026
Rückfragen an: mow@unesco.at
Downloads
- Nominierungskriterien "Memory of Austria" 105 KB (pdf)
- Nominierungsformular Memory of Austria 2026 81 KB (docx)
- Fiktive Musternominierung 172 KB (pdf)
- Leitfaden Digitalisierung und digitale Langzeitarchivierung 204 KB (pdf)
- Informationen zum Programm Memory of the World 176 KB (pdf)
- Operative Richtlinien des MoW Nationalkomitees 104 KB (pdf)



