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Bildung

Jeder hat das Recht auf Bildung  

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 unterzeichnete die UN-Vollversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Anlässlich des 70jährigen Jubiläums erinnert die UNESCO daran, dass Bildung ein Menschenrecht ist.

Das Recht auf Bildung ist eines der wichtigsten Grundwerte der UNESCO und dessen Verteidigung eine Hauptaufgabe der Organisation seit ihrer Gründung. Bildung ist eines der mächtigsten Instrumente, mit denen sich Menschen, die wirtschaftlich und sozial benachteiligt sind, aus der Armut befreien und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

262 Millionen Kinder im Grund- bzw. Sekundarschulalter besuchen keine Schule. Nur eines von fünf Ländern hat eine verpflichtende und kostenfreie Schulbildung von mindestens 12 Jahren gesetzlich verankert. Eines von elf Kindern besucht nicht einmal eine Grundschule und mehr als die Hälfte aller Kinder im Grundschulalter erreichen nicht das Mindestniveau der Lesegüte.

Was beinhaltet das Recht auf Bildung?

  • Eine kostenfreie, verpflichtende und universelle Grundschulausbildung
  •  Eine allgemein verfügbar, für alle zugänglich Sekundarschulbildung, inklusive einer Berufsbildung
  •  Eine Hochschulbildung, die entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit allen zugänglich ist
  • Basisbildung für Personen, die keine Ausbildung abgeschlossen haben
  • Fortbildungsmöglichkeiten
  • Gleiche Bildungsqualität durch Mindeststandards
  • Hochwertige Lehre und Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen
  • Angemessenes Stipendiensystem und Unterrichtsmaterialien für das Lehrpersonal
  • Wahlfreiheit

 Wie setzt sich die UNESCO für das Recht auf Bildung ein?

Die UNESCO unterstützt Staaten ihren rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen durch die Schaffung  nationaler Rechtsrahmen und konkreter politischer Maßnahmen. Sie entwickelt, überwacht und fördert Bildungsnormen und -standards, um das Recht auf Bildung auf Staatenebene zu gewährleisten und die Ziele der Agenda "Bildung 2030" voranzubringen.

Ám 11. Dezember fand in Wien die Präsentation des aktuellen UNESCO-Weltbildungsberichtes statt.

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