Philosophie wird als Beschäftigung mit universellen Problemen des menschlichen Lebens verstanden. Philosophie hilft, die intellektuellen „Werkzeuge“ zu entwickeln, um zentrale Schlüsselbegriffe wie Gerechtigkeit, Würde und Freiheit zu analysieren und zu verstehen. Sie befähigt Menschen dazu, unabhängig zu denken und zu urteilen, Fragen zu stellen und über Werte und Prinzipien zu reflektieren.
Die UNESCO definiert Philosophie als eine Schule der Freiheit und als zentrale Grundlage für ihre Tätigkeit.
Bereits 1946 wurde die Organisation ersucht, ein eigenes Philosophieprogramm ins Leben zu rufen. Ziel war es, im öffentlichen Bewusstsein bestimmte philosophische und moralische Grundkenntnisse zu verankern, gleichsam als „Mindestausstattung“ („minimum equipment“), um den Respekt für Andere und die Liebe zu Frieden und Solidarität zu fördern und die Ablehnung engstirninger Nationalismen and roher Gewalt zu stärken.
Die Philosophie ist damit auch eine Schule der menschlichen Solidarität und eine Basis für wechselseitiges besseres Verstehen, Respekt und interkulturellen Dialog.Auf universitärer Ebene befassen sich weltweit eigene UNESCO-Lehrstühle mit Philosophie. Zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit hat die UNESCO unter anderem 2007 ein Netzwerk von Philosophinnen ins Leben gerufen.
Seit 2002 wird jedes Jahr im November der Welttag der Philosophie begangen.
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