Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, „um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind." (Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung)
Die UNESCO hat das wohl breiteste Programmspektrum aller UN-Sonderorganisationen. Sie ist ein globales Forum der intellektuellen Zusammenarbeit auf folgenden Gebieten:
Alle zwei Jahre erarbeitet die UNESCO ihr Programm (derzeit 2010–2011) und legt damit ihre Arbeitsschwerpunkte fest. Mittelfristige programmatische Strategien (derzeit 2008–-2013) weisen der Organisation die Richtung.
Die UNESCO ist ein Forum für die internationale Zusammenarbeit und für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Ideen. Die UNESCO versteht sich entsprechend ihrer fünf Hauptaufgaben als Forum zur Lösung globaler Probleme, zur Schaffung von internationalen Standards und zum Aufbau von Kapazitäten, als Clearingstelle sowie als Drehscheibe für internationale Zusammenarbeit. Sie ist jedoch keine Entwicklungshilfeorganisation oder Agentur zur Projektförderung.