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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Am 21. Mai begeht die UNESCO den "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung", um auf den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt Vielfalt aufmerksam zu machen.

Seit 2001 ruft die UNESCO alljährlich am 21. Mai dazu auf, den weltweiten Reichtum an Kultur, künstlerischen Ausdrucksformen, Traditionen und Lebensstilen öffentlich zu feiern. Die UNESCO setzt sich seit ihrer Gründung für den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt auf Basis der Menschenrechte ein.

2017 steht der Welttag im Zeichen des Beitrages von Kunst und Kultur zur Erreichung der Ziele der Agenda 2030  für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Kultur muss als übergreifende Komponente erfasst werden, auf der jegliche wirklich nachhaltige Entwicklung basiert: sowohl die soziale, die wirtschaftliche als auch die ökologische Entwicklung.  Gleichzeitg birgt die Vielfalt an Kunst und Kultur ein kreatives Potential, dass neue und innovative Zugänge und Strategien ermöglicht, als auch direkt einen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 leistet. Der Welttag 2017 soll auf diese grundlegende Rolle kultureller Vielfalt für nachhaltige Entwicklung zu Gunsten gegenwärtiger und künftiger Generationen aufmerksam machen.

"Celebrating cultural diversity means valuing an outstanding source of exchanges, innovation and creativity, recognizing that the wealth of cultures is the constitutive power of humanity and an important asset for peace and development, the promotion of which is inseparable from the observance of human rights."

Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO

Der Welttag lässt sich auch im Rahmen der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verorten. Die Konvention schafft seit 2005 eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik, um ein vielfältiges Kulturleben zu ermöglichen und jenseits ökonomischer Zwänge abzusichern.  So zeigen in Österreich jährlich über 20 Filmfestivals fast 2000 Filme, davon ein Viertel österreichische Produktionen. 69 Festspielen und Festivals programmieren über 2500 Vorstellungen, darunter die Hälfte aus dem zeitgenössischen Bereich, und die  Vielfalt der Buchlandschaft und Literatur gewährleisten in Österreich über 210 Groß- und Kleinverlage.

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