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Immaterielles Kulturerbe

Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken  
Foto: © UNESCO/James Muriuki

Fachbereich Immaterielles Kulturerbe

Mit dem Inkrafttreten des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes im April 2006 begleitete die Österreichische UNESCO-Kommission den Ratifizierungsprozess in Österreich und ist seit dem offiziellen Beitritt Österreichs im Jahr 2009 für die nationale Umsetzung des Übereinkommens betraut.

Ihre zentralen Aufgaben sind Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung für die Erhaltung, Vermittlung und Förderung des immateriellen Kulturerbes in Österreich zu schaffen und ein Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich zu erstellen.

Die Österreichische UNESCO-Kommission:

  • verfügt über ein Netzwerk an Fachinstitutionen und ExpertInnen;
  • setzt Maßnahmen, die das immaterielle Kulturerbe in der Gesellschaft aufwertet;
  • berät in Hinblick auf beispielhafte Praxis und empfiehlt Maßnahmen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes;
  • regt Studien und Forschungsprojekte zum immateriellen Kulturerbe an;
  • macht auf die Bedeutung von Aus- und Fortbildungseinrichtungen für die Weitergabe des immateriellen Kulturerbes aufmerksam;
  • gibt Anregungen für die Ermittlung und Dokumentation des immateriellen Kulturerbes.

Die Österreichische UNESCO-Kommission setzt den Fokus in der Auseinandersetzung mit der Thematik immaterielles Kulturerbe neben dem Bereich der bei uns etablierten „Volkskultur“ (regionale Lied-, Musik-, Tanz- und Erzählkultur etc.) bewusst auf das lokale, über Generationen gesammeltes Erfahrungswissen. Gerade in Zeiten von Klimawandel und Globalisierung kann eine solche Vertiefung Impulse für die Rolle des Individuums für eine nachhaltige Entwicklung setzen.

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