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Immaterielles Kulturerbe

Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken  
Foto: © UNESCO/James Muriuki

Österreichisches Verzeichnis

Seit dem Beitritt Österreichs zum Übereinkommen ist die Österreichische UNESCO-Kommission mit der Erstellung eines nationalen Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes in Österreich  betraut. Jede gelistete Tradition trägt in ihrer Individualität dazu bei, über die Bundeslandgrenzen hinaus die kulturelle Vielfalt und den großen Reichtum an lebendigem Kulturerbe in Österreich verständlich zu machen.  
Bewerbungen werden ganzjährlich entgegen genommen. Nähere Informationen zum Bewerbungsablauf und zu den Kriterien finden Sie hier.

Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich

Hinterglasmalerei in Sandl

Durch die Zuwanderung von nordböhmischen SpezialistInnen kam die Hinterglasmalerei um 1760 ins Mühlviertel. In der Gemeinde Sandl wurden die Bilder in den umliegenden Glashütten und im Hausgewerbe hergestellt. Charakteristisch für die Sandl-Bilder sind die wenigen, jedoch strahlenden Farben sowie die „Sandler Rose“ zur Ausschmückung der Bildecken. Heute gibt es in Sandl einen hauptberuflichen und mehrere nebenberufliche HinterglasmalerInnen, die diese Tradition weiterführen.