Das 2000 beschlossene UNESCO-Programm „Information for All“ (IFAP) zielt auf die Förderung des internationalen Diskurses über ethische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte des Informationszeitalters. Meinungsfreiheit, Grundrecht auf Zugang zu Information und Wissen und Respekts gegenüber kultureller und sprachlicher Vielfalt sollen damit gefördert werden.
Wesentlich für die UNESCO ist, die Mitgliedsstaaten bei der Entwicklung von Strategien und Methoden zur Verwirklichung dieser Ziele zu unterstützen sowie internationale Kooperationen und Projektpartnerschaften anzuregen.
IFAP in Österreich –- Österreich wurde neuerlich bei der 34. UNESCO-Generalkonferenz in den Zwischenstaatlichen Rat des IFAP gewählt und wird von Dietrich Schüller (Direktor des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Österreichischen UNESCO-Kommission) im Rat vertreten. Um österreichische Interessen und Expertise besser in das Information for All-Programm einbringen zu können, wurde 2004 innerhalb der Österreichische UNESCO-Kommission das Österreichische IFAP Nationalkomitee gegründet. Das Nationalkomitee hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Umsetzung des Programms in Österreich zu gewährleisten, vorbildliche Beispiele aus der österreichischen Praxis weltweit zu vermitteln, aber auch Defizite in Österreich aufzuzeigen.