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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Verzeichnis

Das österreichische Register

Georgenberger Handfeste, 17. August 1186

Steiermärkisches Landesarchiv, aufgenommen 2014
Die Georgenberger Handfeste gilt als der älteste österreichische Staatsvertrag und ist zugleich die älteste Verfassungsurkunde der Steiermark.

Inkunabel-Sammlung des Stiftes Göttweig

Benediktinerstift Göttweig, aufgenommen 2014
Die Inkunabel-Sammlung des Stiftes Göttweig hat sich über Jahrhunderte aufgebaut und entstand aufgrund der liturgischen und wissenschaftlichen Erfordernisse im Kloster.

Jakob von Alt: 55 Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Die zwischen 1847 und 1849 gemalten Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien von Jakob von Alt bilden eine Serie von 55 aufeinander folgenden Landschaftsdarstellungen des Donaustromes und der angrenzenden Landschaften.

König Rudolf I. belehnt seine Söhne Albrecht und Rudolf mit den Herzogtümern Österreich und Steiermark sowie mit Krain und der Windischen Mark

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Die Belehnungsurkunde von 1282 stellt einen Meilenstein in der österreichischen Geschichte dar: Sie machte die Habsburger zu Herzögen von Österreich und bildet so den Ausgangspunkt für ihre jahrhundertelange Herrschaft in Österreich.

Nachlass Erwin Schrödinger

Österreichische Zentralbibliothek für Physik, aufgenommen 2014
Die Zentralbibliothek in der Boltzmanngasse besitzt und verwaltet heute den größten geschlossenen Bestand des schriftlichen Nachlasses des Physikers und Nobelpreisträgers. Er umfasst zahlreiche Originalschriften Schrödingers und seiner Kollegenschaft aus dem Zeitraum von 1905 – 1960, stellt also gewissermaßen einen Querschnitt durch das gesamte Schaffen des Wissenschaftlers von seiner Ausbildung in Wien bis zu seinem letzten Lebensjahr dar.

Nachlass Robert Musil

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Musils Weltruhm als herausragender Vertreter der österreichischen literarischen Moderne gründet sich neben den veröffentlichten und in mehr als hundert Sprachen übersetzten Teilen seines Hauptwerks „Der Mann ohne Eigenschaften“ (in Teilen veröffentlicht 1930 und 1932) besonders auch auf den Nachlass, der bis heute Gegenstand aufwändiger editionsphilologischer Darstellungsversuche bildet.

Nachlass Viktor Kaplan

Technisches Museum Wien, aufgenommen 2014
Viktor Kaplan war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder. Seine Erfindung der Wasserturbine mit einstellbaren Laufschaufeln, geeignet für Flüsse mit großen Wassermengen und geringen bis mittleren Gefällen, wurde 1912 bzw. 1913 patentiert.

Österreichischer Staatsvertrag 1955

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Der Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreichs zwischen den Alliierten Mächten UdSSR, Großbritannien, USA und Frankreich einerseits sowie Österreich andererseits wurde am 15. Mai 1955 von den Außenministern der Signatarmächte (Molotow, Macmillan, Dulles, und Pinay), deren Botschafter bzw. Gesandte (Iljitschow, Wallinger, Thompson, Lalouette) sowie dem österreichischen Außenminister Figl im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet.

Porträtsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Die Porträtsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ist weltweit eine der größten ihrer Art. Ihr Bestehen reicht bis in das Jahr 1785 zurück, als der junge Erzherzog und spätere Kaiser Franz I. (1768-1835) die ersten Kupferstiche für seine private Sammlung erwarb.

Privilegium maius

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Im Winter 1358/59 entstand in der Kanzlei Herzog Rudolfs IV. ein ganzer Komplex von Urkundenfälschungen, der, jahrhundertelang als „Österreichische Freiheitsbriefe“ bezeichnet, seit dem 19. Jahrhundert unter dem Namen Privilegium maius bekannt ist.

Protokoll über die Hinterlegung der Ratifikationsurkunde zum EU-Beitrittsvertrag von Österreich zur Europäischen Union vom 24. November 1994

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Nachdem im März 1994 die letzte Phase der fast fünf Jahre dauernden Beitrittsverhandlungen Österreichs mit der Europäischen Gemeinschaft (EU) beendet worden war, stand dem mit 1. Jänner 1995 geplanten Beitritt noch eine Abstimmung im Europäischen Parlament (4. Mai), der Beschluss eines entsprechenden Verfassungsgesetzes im österreichischen Parlament und die Durchführung einer Volksabstimmung (19. Juni) im Weg.

Sammlung Anton Bruckner

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Anton Bruckner (1824-1896) zählt mit Johannes Brahms und Gustav Mahler zu den großen österreichischen Komponisten des späten 19. Jahrhunderts; vor allem mit seinem symphonischen Werk erlangte er weltweite Bedeutung.

Stiftbriefe (Gründungsurkunden) der Universität Wien 1365

Universität Wien, aufgenommen 2014
Als erster Universitätsstifter ohne Königskrone besiegelte Herzog Rudolf IV. am 12. März 1365 die Gründungsurkunden für das Wiener Generalstudium mit Promotionsrecht in allen „erlaubten“ Wissenschaften, das nach dem Vorbild der Pariser Universität eingerichtet wurde.

Wissenschaftliche Filme des Österreichischen Instituts für den wissenschaftlichen Film (ÖWF)

Technisches Museum Wien, Österreichische Mediathek, aufgenommen 2014
Die Sammlungen des Österreichischen Instituts für den wissenschaftlichen Film (ÖWF) sind eine unverzichtbare Quelle zur wissenschaftshistorischen Darstellung des Films als wissenschaftliche Methodik.

Tonaufnahmen der RAVAG-Volksliedersingen aus der Sammlung Kotek

Österreichische Nationalbibliothek, Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, aufgenommen 2014
Die Aufnahmen der RAVAG-Volksliedersingen gehören zu den seltenen und wichtigen, frühen Tondokumenten der österreichischen Volksmusik.

Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg, Hs. A1

Erzabtei St. Peter in Salzburg, aufgenommen 2014
Das Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg wurde 784 unter dem Hl. Virgil angelegt. Es ist das einzige seiner Art in Österreich und überdies das älteste Verbrüderungsbuch weltweit. Als frühestes Schriftdenkmal des Salzburger Scriptoriums hat es schriftgeschichtliche Bedeutung.

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