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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Nachlass Viktor Kaplan
Technisches Museum Wien, aufgenommen 2014

Viktor Kaplan war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder. Seine Erfindung der Wasserturbine mit einstellbaren Laufschaufeln, geeignet für Flüsse mit großen Wassermengen und geringen bis mittleren Gefällen, wurde 1912 bzw. 1913 patentiert.

Der Nachlass von Viktor Kaplan (1876-1934) umfasst 72 Kartons und über 300 technische Zeichnungen wie Konstruktionszeichnungen, Pläne und Skizzen; Materialien zum Aufbau des Turbinenlaboratoriums in Brünn mit Korrespondenzen, Konstruktionszeichnungen, Plänen und Kostenvoranschlägen; Materialien zur Gründung des Kaplan-Konzerns; Versuchsprotokolle diverser Turbinenanlagen, Fotografien; Unterlagen zu Patentanmeldungen, über die Patentstreitigkeiten und die daraus folgenden Prozesse. Vorhanden sind auch Manuskripte, Zeitungsartikel und Vortragskonzepte sowie Kaplans Dissertation. An Lebensdokumenten sind Curriculum, Unterlagen über Kaplans Tätigkeit an der Technischen Hochschule in Brünn und über seine Berufung nach Wien vorhanden. Es gibt private Korrespondenzen und umfangreiche Geschäftskorrespondenzen mit Lizenznehmern.

Die Personenmappen, angelegt vom Österreichischen Forschungsinstitut für Technikgeschichte, enthalten u.a. einen Fragebogen und einen Ergänzungsfragebogen zur Person Viktor Kaplan von 1934, Biografien und Porträts von Kaplan, die Familien-Stammbäume, Original-Briefe und Patentschriften.

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