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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Jakob von Alt: 55 Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien
Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014

Die zwischen 1847 und 1849 gemalten Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien von Jakob von Alt bilden eine Serie von 55 aufeinander folgenden Landschaftsdarstellungen des Donaustromes und der angrenzenden Landschaften.

Sie zeichnet sich nicht nur durch hohe künstlerische Fertigkeit des Autors aus, sondern zählen auch aufgrund der detaillierten Darstellung des Lebens und der Landschaft auf und entlang dieses bedeutenden europäischen Verkehrsweges zu den wichtigsten künstlerischen Quellen dieses österreichischen Landschaftsraumes in der Zeit des Biedermeier. Sie haben einen hohen Quellenwert in Bezug auf die kunsthistorische, landeskundliche und kulturwissenschaftliche Forschung. Jakob von Alt wirkte ab 1810 als Zeichner, Maler und Lithograph in Wien. In Zusammenarbeit mit den Verlagen Kunike, Artaria und Mansfeld entstanden umfangreiche lithographierte Ansichtenwerke, „Voyages Pittoresques“ (Salzkammergut, Donau, Österreichische Monarchie, Italien). Bei den in der Kartensammlung aufbewahrten 55 Ansichten der Donau handelt es sich um Vorlagen für eine lithographierte Serie mit dem Titel „Malerische Donaureise von Engelhartszell bis Wien“. Die Originale zeichnen sich durch eine subtile Bildkomposition verbunden mit faszinierender Farbigkeit und einem naturalistischen Blick aus. Namhafte Kunsthistoriker haben sich wissenschaftlich mit Jakob von Alts Werken beschäftigt und diese in Ausstellungen präsentiert.

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