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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Verzeichnis

Das österreichische Register

Concordantiae caritatis

Zisterzienserstift Lilienfeld, aufgenommen 2018
Die mittelalterliche Handschriftensammlung "Concordantiae caritatis" (Stiftsbibliothek Lilienfeld, Cod. 151) des Zisterziensers Ulrich von Lilienfeld ist um 1355 entstanden. Der Autor wurde 1308 als Sohn eines von Nürnberg eingewanderten Kaufmanns namens Heinrich und dessen Frau Matzz in Klosterneuburg oder Wien geboren. Von 1345-1351 war Ulrich Abt von Lilienfeld.

Die Handschriften der Ambraser Sammlung in der Österreichischen Nationalbibliothek und im Kunsthistorischen Museum Wien

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2018
Die Handschriften der Ambraser Sammlung überliefern den ältesten, bis in das 14. Jahrhundert zurückgehenden Kernbestand der habsburgischen Büchersammlung.

Klagenfurter (oder Ratschacher) Handschrift

Kärntner Landesarchiv, aufgenommen 2018
Die Klagenfurter (Ratschacher) Handschrift, entstanden zwischen 1362 und 1390 wohl im Raum Ratschach/Rateče (Slowenien), ist nach den Freisinger Denkmälern das zweitälteste slowenische Schriftdenkmal.

Vorauer Volksbibel

Augustiner Chorherrrenstift Vorau, aufgenommen 2018
Die Vorauer Volksbibel aus dem Jahr 1467 gehört zur Literaturgattung der deutschsprachigen Historienbibeln des Spätmittelalters.

Die mittelalterliche Handschriftensammlung des ehemaligen Benediktinerstiftes Mondsee in Oberösterreich

Österreichische Nationalbibliothek, Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Die Handschriften des 748 gegründeten Klosters Mondsee zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Buchproduktion in Österreich. Aus der Frühzeit der Schreibwerkstatt (Skriptorium) stammen neben illuminierten Handschriften auch der im Haus-, Hof- und Staatsarchiv aufbewahrte Mondsee Traditionscodex, eine bedeutende Quelle zur Geschichte Oberösterreichs.

Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg, Hs. A1

Erzabtei St. Peter in Salzburg, aufgenommen 2014
Das Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg wurde 784 unter dem Hl. Virgil angelegt. Es ist das einzige seiner Art in Österreich und überdies das älteste Verbrüderungsbuch weltweit. Als frühestes Schriftdenkmal des Salzburger Scriptoriums hat es schriftgeschichtliche Bedeutung.

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