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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Verzeichnis

Das österreichische Register - Neuaufnahmen 2018, alphabetisch gereiht

Augsburger Bekenntnis ("Confessio Augustana") 1530

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2018
Die "Confessio Augustana" ist eine grundsätzliche Verteidigungsschrift der Reformation, die im Auftrag des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen (1503-1554) und in Absprache mit Martin Luther, der sich seit 1521 in Reichsacht befand, von Philipp Melanchthon (1497-1560) verfasst wurde.

Moskauer Memorandum 1955

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2018
Im Zuge der Verhandlungen um einen Staatsvertrag, der Österreich die Wiedererlangung der vollständigen Souveränität nach dem 2. Weltkrieg bringen sollte, wurde eine österreichische Regierungsdelegation von der sowjetischen Regierung im April 1955 nach Moskau eingeladen. Die Besprechungen vom 12. bis 14 April ebneten den Weg für die Unterzeichnung des Staatsvertrages mit den Alliierten.

Abschied des Reichstages von Augsburg 1555 - Augsburger Religionsfriede

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Der Augsburger Reichs- und Religionsfriede ist ein Reichsgesetz des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, das den weltlichen Reichsständen das Wahlrecht zwischen dem katholischen und dem lutherischen Bekenntnis gestattet.

Bannandrohungsbulle Martin Luther "Exsurge Domine"

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Mit der feierlichen päpstlichen Urkunde, nach dem Bleisiegel "Bulle genannt, drohte Papst Leo X. Martin Luther den Kirchenbann, also die Exkommunikation aus der Heilsgemeinschaft an.

Martin Luthers 95 Thesen

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Die Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Frühen Neuzeit mit einer unvorhersehbaren Langzeitwirkung.

Stiftungshofbuchhaltung

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Einen bedeutenden Teil des umfassenden Reformwerkes Kaiser Josephs II. (1780-1790) stellen die Reformen des Kirchen- und Klosterwesens dar. Das Verhältnis von Kirche und Staat wurde neu definiert, die Geistlichkeit war nun Teil der Staatsverwaltung.

Westfälische Friedensverträge

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Als Westfälischer Friede wird die Gesamtheit der zwischen dem 15. Mai und dem 24. Oktober 1648 in Münster und Osnabrück geschlossenen Friedensverträge bezeichnet, die den dreißigjährigen Krieg in Deutschland und zugleich den Achtzigjährigen Unabhängigkeitskrieg der Niederlande beendeten.

Friedensvertrag von Saint-Germain-en-Laye 1919

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Der Vertrag von Saint-Germain-en-Laye zwischen Österreich und den 17 alliierten und assoziierten Mächten (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan sowie Belgien, China, Kuba, Griechenland, Nicaragua, Panama, Polen, Portugal, Rumänien, der serbisch-kroatisch-slowenische Staat, Siam und die Tschechoslowakei) ist einer der Pariser Vorortverträge, die den Ersten Weltkrieg formal beendeten.

Georgenberger Handfeste, 17. August 1186

Steiermärkisches Landesarchiv, aufgenommen 2014
Die Georgenberger Handfeste gilt als der älteste österreichische Staatsvertrag und ist zugleich die älteste Verfassungsurkunde der Steiermark.

König Rudolf I. belehnt seine Söhne Albrecht und Rudolf mit den Herzogtümern Österreich und Steiermark sowie mit Krain und der Windischen Mark

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Die Belehnungsurkunde von 1282 stellt einen Meilenstein in der österreichischen Geschichte dar: Sie machte die Habsburger zu Herzögen von Österreich und bildet so den Ausgangspunkt für ihre jahrhundertelange Herrschaft in Österreich.

Österreichischer Staatsvertrag 1955

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Der Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreichs zwischen den Alliierten Mächten UdSSR, Großbritannien, USA und Frankreich einerseits sowie Österreich andererseits wurde am 15. Mai 1955 von den Außenministern der Signatarmächte (Molotow, Macmillan, Dulles, und Pinay), deren Botschafter bzw. Gesandte (Iljitschow, Wallinger, Thompson, Lalouette) sowie dem österreichischen Außenminister Figl im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet.

Privilegium maius

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Im Winter 1358/59 entstand in der Kanzlei Herzog Rudolfs IV. ein ganzer Komplex von Urkundenfälschungen, der, jahrhundertelang als „Österreichische Freiheitsbriefe“ bezeichnet, seit dem 19. Jahrhundert unter dem Namen Privilegium maius bekannt ist.

Protokoll über die Hinterlegung der Ratifikationsurkunde zum EU-Beitrittsvertrag von Österreich zur Europäischen Union vom 24. November 1994

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2014
Nachdem im März 1994 die letzte Phase der fast fünf Jahre dauernden Beitrittsverhandlungen Österreichs mit der Europäischen Gemeinschaft (EU) beendet worden war, stand dem mit 1. Jänner 1995 geplanten Beitritt noch eine Abstimmung im Europäischen Parlament (4. Mai), der Beschluss eines entsprechenden Verfassungsgesetzes im österreichischen Parlament und die Durchführung einer Volksabstimmung (19. Juni) im Weg.

Stiftbriefe (Gründungsurkunden) der Universität Wien 1365

Universität Wien, aufgenommen 2014
Als erster Universitätsstifter ohne Königskrone besiegelte Herzog Rudolf IV. am 12. März 1365 die Gründungsurkunden für das Wiener Generalstudium mit Promotionsrecht in allen „erlaubten“ Wissenschaften, das nach dem Vorbild der Pariser Universität eingerichtet wurde.

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