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Dokumentenerbe

„Memory of the World“/„Gedächtnis der Menschheit“  
Foto: © Österreichische Nationalbibliothek

Verzeichnis

Das österreichische Register

Briefe von Hannah Arendt an Günther Anders (1939-1970)

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2016
Die Briefe von Hannah Arendt (1906-1975) an Günther Anders (1902-1992) stellen in historischer, biographischer und ideengeschichtlicher Hinsicht ein einzigartiges Dokument dar. Als Teil der Korrespondenz der beiden jüdischen Intellektuellen und Eheleute Anders-Arendt dokumentieren sie die historisch-politischen Umwälzungen, den „Zivilisationsbruch“ des 20. Jahrhunderts, Erfahrungen von Flucht, Emigration und Exil.

Die mittelalterliche Handschriftensammlung des ehemaligen Benediktinerstiftes Mondsee in Oberösterreich

Österreichische Nationalbibliothek, Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Die Handschriften des 748 gegründeten Klosters Mondsee zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Buchproduktion in Österreich. Aus der Frühzeit der Schreibwerkstatt (Skriptorium) stammen neben illuminierten Handschriften auch der im Haus-, Hof- und Staatsarchiv aufbewahrte Mondsee Traditionscodex, eine bedeutende Quelle zur Geschichte Oberösterreichs.

Joseph Daniel von Huber - Vogelschauansicht von Prag (1769)

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2016
Joseph Daniel von Huber (1730/31-1788) war von 1765-1769 im Rahmen der ersten Landesaufnahme als Militärkartograph in Böhmen tätig. In dieser Zeit zeichnete er auf eigene Initiative eine perspektivische Darstellung der Prager Städte.

Josephinische Landesaufnahme der Habsburgermonarchie

Österreichisches Staatsarchiv, aufgenommen 2016
Die Josephinische Landesaufnahme der Habsburgermonarchie stellt eine detaillierte Landvermessung Zentraleuropas sowie von Teilen West-, Ost- und Südeuropas dar.

Karl Kraus-Archiv

Wienbibliothek im Rathaus, aufgenommen 2016
Der österreichische Satiriker Karl Kraus (1874-1936) gehört zu den wichtigsten und interssantesten Exponenten einer kritischen Moderne. Sein Pazifismus und Humanismus, seine Medien- und Gesellschaftskritik, sein präzises Sprachdenken und sein aufklärerischer Witz beeinflussten kritische Traditionen weltweit.

Nachlass Hans Thirring

Österreichische Zentralbibliothek für Physik, aufgenommen 2016
Die Österreichische Zentralbibliothek für Physik der Universität Wien besitzt und verwaltet heute praktisch den gesamten existierenden Bestand des schriftlichen Nachlasses des Physikers, Friedensaktivisten und Politikers (Thirring war Bundesrat für die SPÖ). Dieser Nachlass besteht aus Originalschriften und Korrespondenzen und gewährt einen guten Einblick in das Geistesleben in Österreich/Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nachlass Ingeborg Bachmann

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2016
Ingeborg Bachmann (1926–1973) ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Schreiben weit über den deutschen Sprachraum hinaus gewirkt hat.

Nachlass Josef Ressel

Technisches Museum Wien, Österreichische Mediathek, aufgenommen 2016
Der Nachlass von Josef Ressel (1793-1857) umfasst 7 Archivkartons mit ca. 500 handschriftlichen Originaldokumenten. Es handelt sich um biografisches Material, Dokumente zu seiner beruflichen Tätigkeit, Korrespondenzen, Beschreibungen seiner Erfindungen, Skizzen und Tagebücher.

Jakob von Alt: 55 Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Die zwischen 1847 und 1849 gemalten Ansichten der Donau von Engelhartszell bis Wien von Jakob von Alt bilden eine Serie von 55 aufeinander folgenden Landschaftsdarstellungen des Donaustromes und der angrenzenden Landschaften.

Nachlass Erwin Schrödinger

Österreichische Zentralbibliothek für Physik, aufgenommen 2014
Die Zentralbibliothek in der Boltzmanngasse besitzt und verwaltet heute den größten geschlossenen Bestand des schriftlichen Nachlasses des Physikers und Nobelpreisträgers. Er umfasst zahlreiche Originalschriften Schrödingers und seiner Kollegenschaft aus dem Zeitraum von 1905 – 1960, stellt also gewissermaßen einen Querschnitt durch das gesamte Schaffen des Wissenschaftlers von seiner Ausbildung in Wien bis zu seinem letzten Lebensjahr dar.

Nachlass Robert Musil

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Musils Weltruhm als herausragender Vertreter der österreichischen literarischen Moderne gründet sich neben den veröffentlichten und in mehr als hundert Sprachen übersetzten Teilen seines Hauptwerks „Der Mann ohne Eigenschaften“ (in Teilen veröffentlicht 1930 und 1932) besonders auch auf den Nachlass, der bis heute Gegenstand aufwändiger editionsphilologischer Darstellungsversuche bildet.

Nachlass Viktor Kaplan

Technisches Museum Wien, aufgenommen 2014
Viktor Kaplan war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder. Seine Erfindung der Wasserturbine mit einstellbaren Laufschaufeln, geeignet für Flüsse mit großen Wassermengen und geringen bis mittleren Gefällen, wurde 1912 bzw. 1913 patentiert.

Sammlung Anton Bruckner

Österreichische Nationalbibliothek, aufgenommen 2014
Anton Bruckner (1824-1896) zählt mit Johannes Brahms und Gustav Mahler zu den großen österreichischen Komponisten des späten 19. Jahrhunderts; vor allem mit seinem symphonischen Werk erlangte er weltweite Bedeutung.

Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg, Hs. A1

Erzabtei St. Peter in Salzburg, aufgenommen 2014
Das Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg wurde 784 unter dem Hl. Virgil angelegt. Es ist das einzige seiner Art in Österreich und überdies das älteste Verbrüderungsbuch weltweit. Als frühestes Schriftdenkmal des Salzburger Scriptoriums hat es schriftgeschichtliche Bedeutung.

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