Bildung

UNESCO-Schulen

Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt, so lautet der übergeordnete Bildungsauftrag der UNESCO-Schulen.

Das UNESCO Associated Schools Project Network ist ein Netzwerk von derzeit über 9900 Schulen aller Schultypen in 180 Ländern der Erde. Das Netzwerk wurde im Jahr 1953 von der UNESCO ins Leben gerufen. In Österreich sind 82 Schulen als UNESCO-Schulen anerkannt.

UNESCO-Schulen haben Modellcharakter, der sich in einer besonderen pädagogischen Grundhaltung ausdrückt. Lernen wird als handlungsorientierter Prozess begriffen, fächerübergreifende, interkulturelle Zusammenarbeit und ein hohes Maß an Teamarbeit werden an der Schule gepflegt. Ein integrativer Erziehungsstil wird verfolgt, der die Wertschätzung von Verschiedenheit als wichtigen Bestandteil der Bildungsarbeit versteht. Das Einüben von Demokratie bildet ein vorrangiges Bildungsziel. Die UNESCO-Schulen engagieren sich aktiv für Menschenrechte, eine Kultur des Friedens und eine nachhaltige Entwicklung. Sie sind auch in ihrer unmittelbaren Umgebung für den Schutz von Natur- und Kulturgütern aktiv. Die UNESCO-Schulen legen einen Schwerpunkt auf moderne Technologien als Hilfsmittel im Unterricht. Gleichzeitig erfolgt in den Schulen eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen der rasanten Technologisierung, indem Medienerziehung als Bildungsinhalt verstärkt berücksichtigt wird.